|
Seit 2009 berät die Wiener Zuwanderungskommission wesentliche
Herausforderungen und zentrale Aktionsfelder, die sich aus Entwicklungen
im Bereich Migration ergeben. Die Kommission wurde auf Initiative
von Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger in einem breiten
Bündnis aus Wiener SPÖ, ÖVP und Grünen ins Leben
gerufen. Sie ist eine aus erfahrenen und kompetenten Persönlichkeiten
aus Wissenschaft, Wirtschaft und Integrationspraxis gebildete Fachkommission.
Im Jänner 2010 wurde der erste Bericht der Wiener Zuwanderungskommission
der Öffentlichkeit präsentiert.
In weiterer Folge hat sich die Kommission eines Themenkomplexes
angenommen, der von grundsätzlicher Bedeutung für ein
erfolgreiches Management von "Mobilität / Diversität
/ Integration" ist, nämlich ein ausbalanciertes und zukunftsweisendes
Zusammenspiel von modernem Zuwanderungsrecht, offensiver Informations-
und Anwerbepolitik und politischer Gestaltung. Vor diesem Hintergrund
hat die Kommission unter Hinzuziehung von externen Fachleuten zu
drei Themenschwerpunkten Positionspapiere erarbeitet. Neben einer
Stellungnahme zum Entwurf der "Rot-Weiß-Rot-Karte"
und Empfehlungen für eine hochrangige institutionellen Verankerung
der Agenden Mobilität, Diversität und Integration auf
Bundesebene wurden detaillierte Vorschläge für eine Informations-
und Anwerbestrategie in EU- und Drittstaaten entwickelt.
Im Rahmen der Medienkonferenz präsentierte die Wiener Zuwanderungskommission,
vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Thomas Oliva, die 2010 erarbeiteten
Positionen und Empfehlungen. Integrationsstadträtin Sandra
Frauenberger, David Ellensohn, Klubobmann der Grünen Wien,
Christine Marek, Klubobfrau der Wiener ÖVP sowie DI Rudolf
Schicker, Klubobmann der SPÖ Wien nahmen zu den Resultaten
und zu den Perspektiven der weiteren Bearbeitung Stellung.
|